Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: September 2026

§ 1 Anbieter und Geltungsbereich

Anbieter der Plattform OneLook24 (nachfolgend „Plattform") ist:

Wolfram Klein
Franz-Werfel-Weg 7
41068 Mönchengladbach
E-Mail: E-Mail wird geladen …
(nachfolgend „Anbieter")

Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen dem Anbieter und Unternehmen, die sich auf der Plattform registrieren (nachfolgend „Nutzer"). Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt diesen ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Leistungsbeschreibung

OneLook24 ist eine Software-as-a-Service-Plattform (SaaS), die Nutzern ermöglicht, eine öffentliche Präsenzseite mit Öffnungszeiten, Speisekarte, Online-Reservierungsfunktion und Stammkunden-Programm zu betreiben. Der Anbieter stellt die Plattform als technischen Dienst bereit; er ist weder Veranstalter noch Vertragspartner der vom Nutzer angebotenen Dienstleistungen.

Der Anbieter behält sich vor, den Funktionsumfang der Plattform jederzeit zu erweitern, zu ändern oder einzelne Funktionen einzustellen, sofern dies dem Nutzer zumutbar ist.

§ 3 Registrierung und Nutzerkonto

Die Nutzung der Plattform setzt eine Registrierung voraus. Der Nutzer versichert, dass die bei der Registrierung angegebenen Daten vollständig und zutreffend sind. Der Nutzer ist verpflichtet, seine Zugangsdaten vertraulich zu halten und den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn ein Missbrauch des Kontos vermutet wird.

Je Nutzer ist nur ein Account zulässig, eine Weitergabe der Zugangsdaten ist untersagt.

§ 4 Nutzungspflichten

Der Nutzer verpflichtet sich:

  • nur wahrheitsgemäße Angaben zu veröffentlichen;
  • ein vollständiges und gesetzeskonformes Impressum auf seiner öffentlichen Seite zu hinterlegen;
  • die Plattform nicht für rechtswidrige Zwecke zu nutzen;
  • die Rechte Dritter (insbesondere Urheber- und Markenrechte) zu respektieren;
  • keine Malware, Spam oder automatisierten Abfragen zu versenden.

Bei Verstößen ist der Anbieter berechtigt, das Nutzerkonto unverzüglich zu sperren oder zu löschen.

Der Nutzer ist für sämtliche von ihm auf der Plattform veröffentlichten Inhalte (insbesondere Texte, Fotos und Leistungsbeschreibungen) allein verantwortlich. Der Anbieter prüft die vom Nutzer eingestellten Inhalte nicht vor deren Veröffentlichung und macht sich diese nicht zu eigen.

Der Nutzer stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Rechtsverletzung durch die vom Nutzer veröffentlichten Inhalte resultieren – einschließlich, aber nicht beschränkt auf Verletzungen von Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- oder Wettbewerbsrecht. Die Freistellung umfasst die erforderlichen Kosten der Rechtsverteidigung in gesetzlicher Höhe. Der Nutzer ist verpflichtet, den Anbieter bei der Abwehr solcher Ansprüche angemessen zu unterstützen und ihm die dafür erforderlichen Informationen unverzüglich zur Verfügung zu stellen. Die Freistellung entfällt, soweit der Nutzer die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.

Erhält der Anbieter Kenntnis von Anhaltspunkten für rechtswidrige Inhalte, ist er berechtigt, diese Inhalte auch ohne vorherige Ankündigung und unabhängig von einer Sperrung des gesamten Nutzerkontos zu entfernen oder unzugänglich zu machen. Der Anbieter informiert den Nutzer hierüber unter Angabe der Gründe, soweit dem keine gesetzlichen Pflichten entgegenstehen.

§ 5 Kostenlose Nutzung und kostenpflichtige Leistungen

Die Grundfunktionen der Plattform (Präsenzseite, Öffnungszeiten, Speisekarte) sind kostenlos nutzbar. Erweiterte Funktionen (z. B. Online-Reservierung, Stammkunden-Programm) können kostenpflichtig sein. Die jeweils gültigen Preise werden dem Nutzer vor Abschluss einer kostenpflichtigen Buchung angezeigt.

§ 6 Verfügbarkeit und Haftung

Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit der Plattform von 99 % im Jahresdurchschnitt an, kann diese aber nicht garantieren. Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit angekündigt.

Die Haftung des Anbieters ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt, soweit keine wesentlichen Vertragspflichten (Kardinalpflichten) betroffen sind. Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Die Haftungsbeschränkung gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

§ 7 Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Bei einer kostenlosen Nutzung (Basis bzw. Testzeitraum) ist der Nutzer berechtigt, den Vertrag jederzeit zu kündigen, ohne dass es einer Frist bedarf. Der Anbieter wird sodann das Nutzungskonto deaktivieren. Besteht zum Zeitpunkt der Kündigung ein aktives kostenpflichtiges Abonnement, kann der Nutzer mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündigen. Der Nutzer kann zudem wählen, ob seine öffentliche Seite bereits mit Eingang der Kündigung oder erst zum Deaktivierungszeitpunkt vom Netz genommen wird. Die Kündigung kann bis zu ihrem Wirksamwerden jederzeit über das Konto widerrufen werden.

Das Konto wird mit Wirksamwerden der Kündigung deaktiviert. Bei monatlicher Zahlweise erfolgt keine Erstattung für den laufenden Abrechnungsmonat. Bei jährlicher Vorauszahlung wird der bereits gezahlte Betrag abzüglich des regulären, nicht rabattierten Monatspreises für die bis zur Deaktivierung tatsächlich genutzten Monate anteilig erstattet; eine Nachzahlungspflicht des Nutzers entsteht hierdurch nicht.

Der Anbieter kann den Vertrag mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündigen. Endet der Vertrag durch eine solche ordentliche Kündigung des Anbieters, endet ein zu diesem Zeitpunkt bestehendes kostenpflichtiges Abonnement zum selben Termin; der Anbieter erstattet dem Nutzer den auf den nicht mehr nutzbaren Zeitraum entfallenden, bereits im Voraus gezahlten Anteil des Abopreises. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt; bei einer vom Nutzer zu vertretenden außerordentlichen Kündigung entfällt der Erstattungsanspruch nach Satz 2.

Mit Wirksamwerden der Kündigung wird das Konto deaktiviert und die öffentliche Seite ist nicht mehr erreichbar; die zugehörigen Daten bleiben zunächst gespeichert. Auf Wunsch des Nutzers löscht der Anbieter sämtliche mit dem Konto verbundenen personenbezogenen Daten vollständig, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Für Daten der Kunden des Nutzers (Gäste, Stammkunden) gelten unabhängig davon die im Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), Art. 8 genannten Löschfristen.

§ 8 Änderungen der AGB

Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 30 Tagen zu ändern. Die Änderungen werden dem Nutzer per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die neuen AGB als akzeptiert. Auf dieses Widerspruchsrecht wird in der Änderungsmitteilung ausdrücklich hingewiesen.

§ 9 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist, soweit gesetzlich zulässig, Mönchengladbach. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.


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